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-Der Konzertchor-
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Konzerte 2010
Frühjahrskonzert:
Carl Orff (1895-1982) -
CARMINA BURANA Cantiones
profanae
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Mittwoch
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26.05.2010
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Konzert
Paderborn - PaderHalle
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Beginn:
19:30
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Freitag
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28.05.2010
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Konzert
Ostbevern - BeverHalle
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Beginn:
19:30
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Samstag |
29.05.2010 |
Konzert Oelde - HAVER&BOECKER Logistikhalle |
Beginn: 19:30 |
Herbstkonzerte:
Konzert im Rahmen des
6. Rheinisch-Westfälischen Landeschorfestes des VDKC:
Felix Mendelssohn-Bartholdy
- Sinfonie Nr. 2 B-Dur
Lobgesang-
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Samstag |
18.09.2010 |
Konzert
Lippstadt Stadttheater |
Beginn:
ca. 20:45 |
Giuseppe Verdi (1813-1901) - Messa da Requiem
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Mittwoch |
17.11.2010 |
Konzert
Paderborn PaderHalle |
Beginn:
19:30 |
| Freitag |
19.11.2010 |
Konzert
Ostbevern Pfarrkirche St.
Ambrosius |
Beginn:
19:30 |
| Dienstag |
23.11.2010 |
Konzert
Oelde-Lette Pfarrkirche St. Vitus |
Beginn:
19:30 |
Kurz nach dem Tode von Rossini
im Jahre 1868 machte Verdi seinem Verleger den Vorschlag, zum Gedenken des von
aller Welt verehrten Meisters sollten die führenden Komponisten Italiens
aufgefordert werden, gemeinsam eine Totenmesse zu schreiben. Sie sollte am
Jahrestag von Rossinis Tode in der Kirche von San Petronio zu Bologna erklingen
und anschließend im Archiv des dortigen Konservatoriums aufbewahrt werden, um in
einer fernen Zukunft "an Gedenktagen des großen Meisters wieder aufgeführt zu
werden, wenn ein späteres Geschlecht sie noch feiern sollte". Der Plan wurde
begeistert angenommen, Verdi selber steuerte den Schluss "Libera me" bei. Zu
einer Aufführung kam es allerdings nicht, denn Unstimmigkeiten mit dem
Dirigenten Mariani und mangelnde Unterstützung der Behörden ließen das Projekt
schließlich scheitern.
Ein Freund Verdis, Mazzucato, sah das Manuskript dieses Messen-Pasticcios bei
Ricordi und teilte dem Komponisten seine Begeisterung für den schönen
Schlusssatz mit. Verdi schrieb zurück: "Ihre Worte hätten beinahe in mir den
Wunsch entstehen lassen, später einmal die ganze Messe zu schreiben; um so mehr
als ich, bei einiger ausführlicherer Entwicklung das 'Requiem' und das 'Dies
irae' schon fertig hätte, deren letzter Nachhall ja in dem bereits komponierten
'Libera me' zu finden ist. Als vier Jahre später der große italienische Dichter
Alessandro Manzoni im Alter von 88 Jahren starb, fasste Verdi den Entschluss, zu
Ehren dieses Mannes sein Requiem-Fragment zu vervollständigen. Die Ausarbeitung
erfolgte während der Sommer- und Herbstmonate des Jahres 1873 in Paris. Zur
Uraufführung kam das Werk am 22. Mai 1874, am ersten Jahrestag des Todes von
Manzoni, in der Kirche von San Marco in Mailand. Die Leitung hatte der
Komponist. Neben einem Chor von 120 Sängern und einem Orchester von 100 Musikern
wirkten führende Solisten der Scala mit: Teresa Stolz und Maria Waldmann, die
zwei Jahre zuvor bei der europäischen Erstaufführung von "Aida" in Mailand
gefeiert wurden, und die Herren Capponi und Maini.
Binnen weniger Tage erfolgten drei Wiederholungen in der Scala. Die erste
leitete wiederum Verdi, und begeistert begrüßte das Mailänder Publikum das
jüngste Meisterwerk des großen Theatermannes. Kurze Zeit danach dirigierte Verdi
sieben Aufführungen des Werkes in der Pariser Opéra Comique, und nachfolgende
Aufführungen in London, Wien und Köln bestätigten den durchschlagenden Erfolg.
Von zahlreichen Vertonungen des traditionellen Requiem-Textes hat neben der von
Mozart kaum eine so universale Anerkennung gefunden wie die von Verdi, wenn auch
mancher Kritiker von damals, aus Voreingenommenheit gegen das Opernschaffen des
Komponisten, dieses geistliche Werke als zu theatralisch ablehnte: ein Urteil,
das eben so oft wie ungerecht seit den Anfängen mehrstimmiger Musik über viele
Meisterwerke sakraler Kunst ausgesprochen wurde. In den rund hundert Jahren seit
der Entstehung von Verdis Requiem haben sich die Parteienkämpfe der
verschiedenen musikalischen Richtungen gelegt, hat sich die historische Position
dieses großen Komponisten gefestigt. Das Requiem, Verdis letztes großes Werk vor
"Othello" und "Falstaff", hat durch das anhaltende Interesse der musikalischen
Welt seine Lebenskraft bewiesen.
Quelle:David Starke
Veröffentlicht im Vorwort zum Klavierauszug der "Edition Peters", Nr. 4251
KOSTENLOSER BUSTRANSFER:
Zu den Konzerten in der
St.Vitus-Kirche in Oelde-Lette stellt der Musik-Verein Oelde 1907
einen KOSTENLOSEN Bustransfer zur Verfügung. Der Bus fährt ca. 45 Minuten
vor Konzertbeginn am Carl-Haver-Platz in Oelde ab und bringt die Konzertbesucher
direkt nach dem Konzert wieder zurück nach Oelde.
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